Encountering God Ministries

Rückblick: Eso-Messe 2015

Jesus-Encounter-Plakat-kleinBericht und Zeugnisse der Eso-Messe:

Ihr Lieben,

es ist immer schwer zu beschreiben, was an einem Wochenende passiert, an dem verschiedenste Personen mit unterschiedlichsten Hintergründen und Geschichten für Gebet kommen. Es ist so vielschichtig und bunt und man selbst bekommt nicht alles mit, was auf dem ganzen Stand passiert, da es verschiedenen Gebetsecken gibt und man nur in „seiner Ecke“ beschäftigt ist.

Insgesamt kann man aber sagen, dass es wieder sehr gut war bei uns am Stand. Lt. mehreren Personen waren auf der Messe selbst wieder weniger Besucher, wie im Vorjahr (und den Vorjahren). Hier scheint eine Abwärtstendenz da zu sein 🙂 .

An unserem Stand waren wir insgesamt gesehen gut ausgelastet. Es gab Phasen, wo nicht viel los war und wir dann gemeinsam ins Gebet gegangen sind und es dauerte dann immer nicht lange und an allen drei Gebetsecken waren wieder Personen, die Gebet wünschten. Es gab auch wieder Phasen, bei denen wir Besucher wegschicken mussten, da wir – obwohl jetzt mit deutlich mehr Betern und Gebetsecken ausgestattet – im Gebet gerade alle ausgelastet und beschäftigt waren. Es war auch insgesamt ein Fortschritt vom Freitag bis zum Sonntag zu erleben, so dass wir mit fortschreitender Zeit immer mehr erlebten, dass die Menschen und ihre Herzen offener wurden und das Wirken Gottes zunahm.

Ein starkes Zeugnis für uns als Mitarbeiter war sicherlich, dass eine Mitarbeiterin von unserem Stand noch vor einem Jahr mit einem eigenen esoterischen Stand (Pendeln) auf der Messe vertreten war. Auf der letzten Messe hatte sie sich für Jesus entschieden und folgt ihm jetzt so hingegeben nach, dass sie nun ein Jahr später bereit war, hier jetzt selbst für andere zu beten und von Jesus zu erzählen!

Nach groben Schätzungen haben sich dieses Jahr ca. 16 Personen bewusst für ein Leben mit Jesus Christus entschieden. Es sind wieder Heilungen passiert, bei anderen Heilungsgebeten konnten wir es nicht gleich nachprüfen, weil dafür eine Untersuchung nötig ist (HIV, Schilddrüsenerkrankungen, nicht permanente Schmerzen, usw.).

Die Vorträge waren unterschiedlich besucht. Bei dem ersten (Gibt es böse Geister wirklich?) war der Raum gut gefüllt mit viell. 30 Personen oder mehr. Nach dem Vortrag konnten wir für etliche beten und hatten sehr gute, kostbare Gespräche. Für Esoteriker ist das, was da gesagt wurde schon sehr gegensätzlich zu dem Weltbild, was sehr viele haben. Aber es war wichtig und gut diese Wahrheiten zu predigen. Bei dem zweiten Vortrag (Heilt Gott heute noch Kranke?) waren nur drei Personen anwesend. Dafür hat sich davon eine Person bekehrt, eine weitere ist sehr, sehr offen und möchte zu den Nachtreffen kommen und die dritte Person (nicht von neuem geboren, aber besucht schon eine freikirchliche Gemeinde!) konnte mit guten Infos und Wahrheit versorgt werden.

Ein Novum war, dass dieses Jahr etliche (z.T. extra) zu uns an den Stand kamen, weil das Gebet für sie in dem Vorjahr(en) so deutlich gewirkt hat. Viele davon brachten nun ihre Freunde mit, die ebenfalls Hilfe brauchten. Wir haben in diesem Jahr zum ersten Mal aktiv nach den Email-Adressen derjenigen gefragt, die sich deutlich bekehrt haben oder sehr offen für Jesus sind. Damit haben wir jetzt 15 Adressen bekommen, die wir in den kommenden Wochen in unser Wohnzimmer einladen möchten, um ihnen mehr von Jesus zu erzählen und für Kranke zu beten.

In diesem Sinne ist es auch unser Anliegen, dass diese kostbaren Menschen offen sind zu kommen, langfristig Jünger Jesu zu werden und in den Leib Christi integriert werden (Gemeinden, Beziehungen, Jüngerschaft!).

 

Ein paar Erlebnisse der Mitarbeiter:

 

Eine ältere Frau hatte seit 30 Jahren Multiple Sklerose (MS). Dennoch war sie relativ fit; sie konnte ohne Hilfe gehen und das einzige greifbare Symptom war eine spastische Versteifung des linken Knies, das sie aber deutlich spüren konnte. Nach dem Gebet für sie und das Knie konnte sie nach ihren eigenen Worten das Knie jetzt frei bewegen und abknicken, so dass sie selbst verwundert war.

 

Zwei recht junge Frauen wollten einfach mal „unseren Stand ausprobieren“, wie man Gott „erleben und fühlen“ kann. Eine davon war mutig und lies für sich beten, während die andere auf einem Stuhl zuschaute und wartete. Die mutige Frau wurde so massiv vom Heiligen Geist und seiner Kraft berührt, dass sie völlig verwundert und tief berührt war. Als wir die Freundin fragten, ob wir auch für sie beten dürften, kam als Reaktion „ich kann mit diesem hier nichts anfangen“. Wir kamen mit ihr ins Gespräch und es stellte sich heraus, dass sie in einer sehr, sehr schlimmen, herzerweichenden Familiensituation lebt. Wir boten an für die Familiensituation zu beten. Als wir beteten fing Gott an sie tief zu berühren und Trost zu bringen, ihre Tränen liefen. Normalerweise, wenn wir als Beter nicht mehr beten, öffnen die Besucher ihre Augen, usw. Aber bei ihr war es anders: Für etliche Minuten, wir saßen einfach nur schweigend neben ihr, war sie weiterhin wie eingetaucht, öffnete ihre Augen nicht und schien diese Atmosphäre und Liebe Gottes zu genießen und aufzusaugen. Ich musste Weinen da ich das Herz des Vaters spürte; wie sehr es sie liebt. Es war als wenn der Vater weint. Danach sagte Theresa, dass sie eigentlich nicht weint. Sie verstünde das gar nicht. Aber Gottes Liebe hat sie so tief berührt – er heilt zerbrochene Herzen.

 

Die Aussage einer Mitarbeiterin unseres Standes: Ich habe noch nie so lange so stark die Kraft Gottes gespürt, wie hier an diesem Stand!

 

Es war mir eine Freude wieder mitzuarbeiten. Für mich war ein Höhepunkt, dass die erste Person, für die wir amSamstag beteten, ihr Leben Jesus übergab. Das war so ermutigend. Danke , Jesus!

 

Wir haben für eine junge Frau gebetet, die dieses Gebet an unserem Stand einfach mal ausprobieren wollte. Wir beteten um Segen und Schutz von Gott für ihre Zukunft.Während des Gebets haben wir uns auch viel Zeit genommen um sie in Gottes Gegenwart „einzuweichen“. Sie war hinterher total berührt (und wohl auch etwas betrunken im Geist). Sie hatte Tränen in den Augen und sagte, sie könnte so weinen. Sie hat ein unglaublich helles Licht gesehen und ihre Hände haben gekribbelt. Sie hatte so etwas überhaupt nicht erwartet und war richtig überwältig und tief berührt und war bereit, uns ihre Email für weitere Kontakte zu geben.

 

Gott hat auf der Messe alle meine Vorurteile gegen Menschen, die sich mit Esoterik beschäftigen, komplett über den Haufen geworfen und mir gezeigt, wie sehr Er die Menschen liebt und sich danach sehnt, sich ihnen auch zu zeigen und zwar auf eine so mächtige und zugleich behutsame Art und Weise. Ich habe erlebt, wie er einer Frau durch uns zeigen konnte, dass Er alle Ablehnung gesehen hat, dass Er sie aber wie ein perfekter Vater tröstet und heilt. Die Tränen der Menschen, die von Gott berührt wurden haben mich tief bewegt und ermutigt, denn es gibt so viel mehr Menschen, die nur darauf warten, dass wir (und auch ich) ihnen erzählen und zeigen, dass es auf ihre Fragen, ihre Verletzungen, ihre Sehnsucht eine Antwort gibt.


Und obwohl mich Atmosphären von Götzen und geistlich unreinen Dingen sowohl körperlich als auch emotional sonst sehr anstrengen, hat Jesus alles quasi wie ausgeblockt und mich mit Kraft und totaler Freude motiviert. Es hat mich alles so begeistert, besonders, wie einfach es auch war, den Menschen von Jesus zu erzählen, und wie auch wie selbstverständlich der Glaube präsent war, dass Gott wirklich heilt. Außerdem hat Er Menschen während des Gebets auch von Schmerzen geheilt und ich lerne immer mehr Gott die Verantwortung und Kontrolle abzugeben und mich in Ihm fallen zu lassen.

Eine Frau war vor einem Jahr schon einmal da gewesen und hat Gebetserhörung erlebt, dieses Jahr durften wir wieder beten und ich glaube Gott wird sich ihr weiterhin offenbaren bis sie sich entscheidet. Am tollsten fand ich, dass ich auch ein Übergabegebet mit einer Frau sprechen durfte.

Außerdem wurden wir ermutigt, Gott alles zu sagen, was wir uns konkret wünschen dort zu erleben, und Er hat mich wirklich alles erleben lassen. Gott ist einfach der Beste.

 

Am Freitag hatte Susanne und ich für Sybille gebetet. Ihr Mann hatte sie verlassen nach 37 Ehejahren, weil er eine Erbschaft gemacht hat und nicht teilen wollte. Wir haben für sie gebetet, dass Gott sie heilt. Sie hat ihrem Mann vergeben, dass sie frei wird. Und Gott hat sie berührt. Sie sagte: das sie als Kind geglaubt hat und gebetet hat. Der Heilige Geist hat sie gezogen und sie hat Ihr Leben Jesus gegeben. Auch wurde Sie geistgetauft. Am nächsten Tag hat sie Ihren Bekannten zum Stand geschickt und Günter hat auch Jesus sein Leben gegeben. 

 

Am Endes des Samstages ging ich aus der Glashalle, in dem die Messe war und wartete auf meine Mitbeterin und Freundin Antje. Ein junger Mann stand neben mir und fragte mich, ob er das Plakat der Messe „Spiritualität t und Heilung“, was dort auf einem Tisch lag, aber nicht mir gehörte, als Erinnerung der Messe mitnehmen dürfe. Ich fragte ihn, woran er sich denn erinnern wolle, was er denn erlebt hätte. Fabian erzählte von einer Hypnosesitzung. Da ich Fabian mit den Augen des Vaters sehen durfte, so voller Liebe für diesen Mann, war ich echt entzückt von ihm, zumal mir der Heilige Geist flüsterte, wie sehr er ihn lieben würde und was er noch alles mit ihm vor hatte.

Neben mir stand auch Olga, eine junge Frau. Sie kannte sich auch mit Hypnose aus und noch mit vielen anderen Dingen. Auf meine Frage, ob sie beide auch Jesus kennen würden, und von seinen Wundern und Heilungen schon aus der Bibel gehört hätten, waren sie neugierig und wollten mehr erfahren. Olga betete manchmal, wenn nichts mehr ginge und sie Not hätte. Fabian machte einen sehr abgedrehten Eindruck und war sehr fahrig, konnte dem Gespräch kaum folgen. Im Gespräch draußen auf den Treppen des Eingangsbereiches saßen wir zusammen und schwärmten von unserem Herrn. Olga hatte vor, am nächsten Tag einen weiteren Hypnosetermin wahrzunehmen. Sie möchte sich aber über Nacht noch viel Geld dafür leihen. Als ich berichtete, dass Gott kostenlos heilt, wollte sie alles von ihm wissen und danach wollte sie sofort Gott ihr Leben schenken.

Zum Glück hatte ich eine kleine Bibel bei mir, die ich ihr schenken durfte. Olga gab Jesus ihre ganze Schuld. Er ist ja auch f r sie am Kreuz gestorben und sie darf ihn nun als ihren Retter und Erlöser annehmen. Olga hatte ihm dafür ihr Herz geöffnet. Er darf jetzt der Herr  über ihr Leben sein. Was f r eine Freude im Himmel, dort war jetzt Party, genau in diesem Augenblick. Olga gehört jetzt zu Jesus, sie ist nie wieder allein, hat sofort die Freude und Fülle des Herrn empfangen und auch Anspruch auf Heilung, weil Jesus hat den Preis bezahlt hat. Sie darf an der Hand des Vaters Kind sein, sich von Ihm führen und leiten lassen. Olga braucht jetzt keinen Hypnosetermin mehr, das hat sie sofort gemerkt.